Region Bregenzerwald

 

Im Bregenzerwald war alles Käse oder was?

 

Du glaubst uns nicht?

Na dann freu dich auf unsere Bregenzerwald-Erlebnisgeschichte im Buch.

 

Im Bregenzerwald gibt es aber noch viel mehr zu sehen und zu erleben.

 

Wenn du das Kapitel "Bregenzerwald" im Buch gelesen hast, dann kannst du hier dein Bregenzerwald-Wissen auf einer Regionenrallye testen.

 

 


Goßarweag in Bizau

 

 

Der Goßarweag ist ein Rundwanderweg in Bizau. An fünf Stationen können wir tasten, sehen, hören, fühlen, raten, klettern und nachlesen, wie die Goßarkinder hier gelebt und gearbeitet haben.

 

 

 

 


Bis 1971 mussten Mädchen und Buben aus armen, kinderreichen Familien die Geißen des ganzen Dorfes hüten und von den bewirtschafteten Feldern fernhalten. Sie bekamen dafür zu essen. So war wenigstens eines der Kinder schon satt. Klara hat uns auf dieser Wanderung Folgendes berichtet: „Die Schwiegermutter einer Freundin musste als Kind auch die Geißen hüten. Sie hat mir erzählt, dass sie sehr große Angst hatte. Stell dir vor, wenn sie eine Geiß verloren hätte. Erst nach dem Hüten wurde ihr erklärt, dass die Geißen den Weg kennen und selbstständig gehen. Ihre Angst war also ganz unbegründet.“

 

Die reine Wanderzeit beträgt 2,5 Stunden, abkürzen ist aber möglich. Wir starten auf dem Damm des Bizauer Baches hinter der Pfarrkirche. Im Winter und Frühling kann je nach Schneelage nicht der ganze Weg begangen werden und es ist teilweise rutschig. Also am besten festes Schuhwerk anziehen und euch an den Händen halten. Nur ein Streckenabschnitt ist barrierefrei.

 

 

 

Eine Streckenkarte und weitere Fotos findet ihr hier.

 


Ein kunsthistorisches Juwel

 

 

Kennt ihr die Pfarrkirche St. Nikolaus in Damüls? Die ursprüngliche Kirche wurde bereits um 1380 von Walserfamilien erbaut. Um wurden 1490 die heute noch sichtbaren Fresken* angefertigt.

Diese Bilder zeigen uns, wie sich die Menschen vor über 500 Jahren das Leben und den Tod vorgestellt haben.

Findest du die Abbildungen der Hl. Elisabeth von Thüringen auf der sie Fremde beherbergt, Nackte bekleidet, Hungernden zu essen und Durstigen zu trinken gibt, Kranke besucht und pflegt, Gefangene tröstet oder befreit und Tote begräbt?

 

Oder den Höllenhund, der laut damaliger Vorstellung „böse Menschen“ nach ihrem Tod verschlang? Ganz schön gruselig.

 

Eine ganz besondere Geschichte rankt sich auch um den „Käseheiligen“ Theodul. Die Statue des Walserpatrons wurde um 1460 geschnitzt. Eine Legende erzählt, dass Bischof Theodul dem Teufel die Glocke übergestülpt und ihn so gebannt haben soll. Weil die Glocke wie eine Käseglocke ausgesehen habe, wurde Theodul von den Sennern der Käseheilige genannt. Einen kleinen Teil dieser Glocke hätten die Walserinnen und Walser in ihre Unwetterglocken eingeschmolzen.

 

Ein Ausflug nach Damüls und zur Pfarrkirche St. Nikolaus lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

 

* … Fresken sind Wandmalereien, die auf den noch feuchten Verputz aufgetragen wurden.


Grenzerpfad in Sulzberg

 

Egal ob im Sommer oder im Winter, der "Grenzerpfad" in Sulzberg ist immer ein Erlebnis!

Download
"Grenzerpfad"
Alles Wissenswerte zum "Grenzerpfad" könnt ihr in diesem Fleyer nachlesen!
Grenzerpfad_Sulzberg_Flyer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.7 MB

Und hier ein paar Fotos von unserer Wanderung am 10. Febraur 2019:


Schneckenlochhöhle

 

 

Das Höhlenportal ist schon vom Vorsäß Schönenbach aus zu sehen. Beim Eingang der Höhle, der 40 m breit und 12 m hoch ist, befinden sich Informationstafeln und eine Übersichtszeichnung. Danach geht es in die riesige Eingangshalle mit ihrer 120 m Länge. Dann ist aber Ende mit dem Höhlenerforschen! Außer ihr habt eine Führerin oder einen Führer und entsprechende Kleidung, Helm und Stirnlampen dabei. Wirklich wichtig: auf keinen Fall auf eigene Faust tiefer in die Höhle einsteigen!!!

Früher gab es viele Tropfsteine in der Schneckenlochhöhle. Diese sind leider weitgehend zerstört und geplündert worden. Dafür gibt es hier ganz andere „Schätze“: die Schneckenlochhöhle ist ein wichtiges Überwinterungsquartier für Fledermäuse. Und solche „Schätze“ gilt es zu schützen!

 

 

Hier noch ein paar Informationen zur Schneckenlochhöhle: sie ist die längste Höhle Vorarlbergs. Sie liegt am westlichen Rand des Gottesackergebietes, in dem viele weitere Höhlen existieren. Die Schneckenlochhöhle ist aber sicherlich die bekannteste Höhle Vorarlbergs. Der Eingang der Höhle liegt in einer Höhe von 1270 m. Die Höhle ist etwa 3558 m lang (bis heue erforscht). Seit 1955 ist diese Höhle auch ein erdwissenschaftliches Naturdenkmal.

 

 

Und so erreicht ihr die Schneckenlochhöhle: Von Bezau und Bizau gelangt ihr mit dem Landbus (leider nur von Juni bis Anfang Oktober), dem Auto (15 Minuten) oder zu Fuß (2,5 Stunden) auf das Vorsäß Schönenbach. Dort gibt es eine Rundwanderung (auch für Kinderwagen geeignet) und eine leichte Wanderung nach Sibratsgfäll (2 Stunden). Für Menschen ab 8 Jahren mit Bergschuhen, Trittsicherheit und Wanderfreude geht es von hier in einer Stunde zur Schneckenlochhöhle hinauf oder in ca. 5 Stunden über das Gottesackerplateau ins Kleinwalsertal. Nach der Weggabelung „Schneckenlochhöhle oder Gottesackerplateau“ geht es nach ca. 20 Minuten Anstieg über zwei Bäche (Trittsteine) und dann in weitern 20 Minuten sehr steil über Wurzeln und Steine zum Höhleneingang hinauf. Ihr müsst denselben Weg auch wieder zurückgehen.

 

Noch mehr Informationen zur Schneckenlochhöhle gibt es hier.

 

 


Georunde Rindberg im Bregenzerwald mit Konrad Stadelmann – Vorarlberg Magazin

1999 wurde das Sibratsgfäll im Bregenzerwald von einer gewaltigen Erdbewegung betroffen. Auf der Georunde Rindberg kannst du dieses Naturereignis nachspüren. Mehr dazu auch hier.